Fabian in Kasauli

Meine Erlebnisse in Indien

Kas

22.11.2003 Kasauli

Wir beschlossen, Ende November für einen Tagestrip mal wieder in die Berge zu fahren. Im November bin ich nicht ganz so oft weggefahren und auch mal einige Wochenenden in Chandigarh geblieben, da ich zu jener Zeit doch recht gekränkelt habe und Erholung brauchte. Um mal wieder rauszukommen, haben wir uns für einen Sonntag die Hillstation Kasauli vorgenommen. Kasauli liegt an einem Abzweig auf der Straße zwischen Chandigarh und Shimla - circa 3 Busstunden von Chandigarh entfernt. Mittlerweile war hier die Hochsaison vorbei und es ist auch recht kalt gewesen. Tagsüber schien noch die Sonne, aber später wurde es fröstelig. Kasauli liegt auf etwas über 2.000 m Höhe über dem Meeresspiegel. Die Busfahrt ist, wie bei Bergfahrten üblich, kein Zuckerschlecken. Mir wird bei dem ganzen Auf und Ab und Links und Rechts in den Bergen öfter mal ganz übel - übergeben haben sich nur die anderen.

Do not feedIn Kasauli finden sich ein paar britische Hinterlassenschaften, z.B. eine alte Kirche im Kolonialstil. Primär dient die Gegend auch dem Militär. Man findet hier richtige militärische Einrichtungen wie auch Villen und Sommerhäuser für verdiente Generäle. Wir haben einen kleinen Spaziergang um Kasauli herum unternommen. War herrlich, mal wieder die Himalaya-Gipfel in der Ferne zu sehen. Auf den Fotos kommen sie leider nicht richtig rüber, da sie zu weit weg sind (etwa 100 km) und die Sicht meistens etwas neblig ist.

In Kasauli konnte man, wie so oft in den Bergen, wieder viele Affen antreffen, die man wohl nicht füttern soll - dem Schild entsprechend. Der Spruch darunter ist typisch für Indien. Man findet sie überall zuhauf. Gut gemeint, aber ohne Auswirkungen. Egal, ob sie zur Müllvermeidung oder zu gemäßigten Geschwindigkeiten auf der Straße aufrufen.

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