Fabian in Mysore

Meine Erlebnisse in Indien

Palace

26.-27.04.2004 Mysore

Von Bangalore nach Mysore waren es nur drei Stunden mit dem Bus. So sind wir bequem hier angekommen, haben mit einigen Mühen auch ein sehr schickes Hotel gefunden. Da waren wir wieder draußen aus der Glitzerwelt Bangalores und mittendrin in Indien - im Bundesstaat Karnataka. Zwar war es angenehm, dass hier mehr Leute Englisch sprachen als im Norden. Aber das verbindende Hindi hat mir dennoch gefehlt, da ich ja immerhin ein paar Brocken konnte und die Schrift auch teilweise lesen konnte. In Südindien habe ich mit den Straßenschildern und Zielbeschreibungen im Bus immer Probleme bekommen, da es überall eine andere Sprache und Schrift gab. Im Norden hat ein kurzer Blick auf die Tafel oder das Ziel in Hindi gereicht und ich wusste, wo man lang muss.

Mysore war die alte Hauptstadt des damals gleichnamigen Gebietes Mysore, das später in Karnataka umbenannt wurde - nach der gesprochenen Sprache Kannada. Und die Hauptstadt wurde dann Bangalore. In Mysore gibt es aber noch viele Relikte aus der Zeit. Es finden sich Paläste und schmuckreiche Tempelanlagen. Auch ist die Stadt für die Herstellung von Duftessenzen und Ölen bekannt. Natürlich musste ich als Geschenk auch ein wenig Sandelholzöl mitnehmen. Der Palast oben auf dem Bild ist der größte in Mysore. Er wird noch von einer indischen Adelsfamilie bewohnt, die damals herrschten: die Vodeyars. Dennoch ist der Palast gegen Eintrittsgeld öffentlich zugänglich und recht prächtig gestaltet. Eine weitere der größeren Sehenswürdigkeiten in Mysore ist Chamundi Hill. Es ist ein heiliger Ort und es gilt für jeden erlösungshungrigen Pilger, die eintausend Stufen zum Tempel auf den Berg (Bild unten) eigenfüßig hochzulaufen. Wir haben uns die ganze Sache jedoch etwas einfacher gemacht. Sind zum lokalen Busstand gegangen, haben den Bus auf den Berg raufgenommen und sind die tausend Stufen lieber heruntergelaufen. Am Tempel hat oben jedenfalls enormer Andrang geherrscht und es gab allerlei Segnungen gegen Kleingeld zu empfangen. Lies mich eher kalt, aber es war interessant, die Leute zu sehen, die danach gierten. Und dann hatten wir auch das wichtigste in Mysore so gesehen gehabt und es ging dann zurück nach Bangalore.

Chamundi Temple

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